Etappe 1, Hüttentour Mittelbünden: Tschiertschen – Sapün

Mittelbünden gilt als die unbekannte Schönheit Graubündens. Das Schanfigg und das Prättigau kennen viele von der Durchfahrt, doch hier liegen einige der Mountainbike-Perlen Graubündens. Auf der dreitägigen Mountainbike-Hüttentour durch die alpine Bergwelt Mittelbünden werden zwei der aussergewöhnlichsten Berghäuser angefahren.

Der ideale Ausgangsort für die Hüttentour Mittelbünden ist die Stadt Chur. Hier steigt man ins Postauto nach Tschiertschen und lädt 760 Höhenmeter weiter oben an der Endstation die Bikes vom Heckträger. Dieser Bus fährt stündlich, an jedem Bus hat es Platz für bis zu fünf Fahrräder. In Tschiertschen ist dann die eigene Muskelkraft gefragt. Auf Asphalt- und später Schottersträsschen steigt man hoch zur bekannten und bewirteten Ochsen alp, dem ersten Kulminationspunkt der Tour. Schottersträsschen bleiben unvermindert eine Weile lang die Grundlage, auf diesen erreicht man schliesslich den Stausee Isel im Talboden von Arosa.

Es folgt die wunderbare, abwechslungsreiche und problemlose Abfahrt entlang dem jungen Plessur-Bach bis etwas unterhalb von Litzirüti, wo der zweite Aufstieg des Tages beginnt. Dieser führt während 550 Höhenmetern auf einer Schotterstrasse bis zur historischen Walser-Siedlung Medergen. Damit ist schon fast die Schlussabfahrt nach Sapün erreicht. Diese beginnt beim Seebijboden wenig oberhalb der Siedlung. Die Singletrail-Abfahrt ist spassig, abwechslungsreich aber stellenweise auch anspruchsvoll. Sie führt hinab ins Sapün-Tal bis wenig unterhalb dem Gasthaus Heimeli, dem aussergewöhnlichen Tagesziel der ersten Etappe der Hüttentour Mittelbünden.

Etappen: