Projekte

Arosa Bergbahnen AG

Service- und Dienstleistungsqualität sowie Sicherheit sind für die Arosa Bergbahnen AG zentrale Elemente in der Unternehmensstrategie. Das perfekte Gästeerlebnis ist entscheidend, damit Arosa Lenzerheide im Sommer und im Winter mittel- bis langfristig national und international bestehen kann. Die Verantwortlichen der Arosa Bergbahnen AG werden den Weg der qualitativen Weiterentwicklung im Schneesport- und Sommergebiet auch künftig konsequent weitergehen.

Die neue Sesselbahn auf das Brüggerhorn wird im Sommer 2019 gebaut.
Laufend aktuelle Informationen zum Bauprojekt erhalten Sie hier.

Pisten-/Geländekorrektur «Vettertraverse» (Piste Nr. 15, Abschnitt Tomelistrasse bis Talstation Tschuggen Ost/Seeblickstrasse)
Projektbeschrieb

1. Ausgangslage
Die Talabfahrt Tschugga Ost ins Dorfzentrum und mit direktem Anschluss zum Bahnhof ist die wichtigste Talabfahrt im Schneesportgebiet Arosa. Mit der 2014 neu erstellten Passerelle zwischen Bahnhof und Seeblickstrasse hat die Talabfahrt Tschugga Ost nochmals an Bedeutung gewonnen, weil die Schneesportler nun direkt (ohne Umweg) von der Skipiste zum Bahnhof gelangen können. Im untersten Abschnitt der Talabfahrt, der sogenannten Vettertraverse, wird die Talabfahrt Tschugga Ost eng und steil, vereist oft und ist für Kinder und weniger geübte Ski- und Snowboardfahrer zu schwierig. Mit der Teilrevision der Ortsplanung im Jahr 2016 schufen die Gemeinde und die Arosa Bergbahnen die Voraussetzungen, dass die Piste im Bereich der Vettertraverse breiter geführt werden kann. Dadurch entstehen Ausweichmöglichkeiten. In die Teilrevision integriert ist ebenso der Verlauf des eigentlich bereits im heutigen Zonenplan vorgesehenen Skiwegs zwischen dem Gebiet «Seeegga» und der Talstation der Sesselbahn Tschuggen Ost. Dieser kann derzeit aufgrund der Gefällsverhältnisse nicht als Piste genutzt werden.
 
2. Projektbeschrieb
Nach Vorliegen der Rodungsbewilligung wurden die ausgeschiedenen Waldflächen im September 2018 gerodet. Die Rodung betrifft eine Fläche von insgesamt 1453 m2. Nebst der Rodung sind auch Geländeveränderungen notwendig. Auf einer Länge von ca. 150 m soll unmittelbar nach der Unterführung Tomelibrücke Erdmaterial abgetragen und als Unterhalt der heute bestehenden Bruchsteinmauer deponiert werden. Der heute verlaufende schmale Pistenweg wird etwas tiefer gelegt und das Erdmaterial unmittelbar nebenan wieder eingebracht. Die Kubatur des abzutragenden Erdmaterials beträgt insgesamt rund 1966 m3. Es wird weder Material ab- noch zugeführt. Die beanspruchte Fläche für die Wegführung beträgt rund 1’325 m2. Mit der Senkung des jetzigen Pistenniveaus und der Erdverschiebungen wird im gleichen Arbeitsgang auch die alte Beschneiungsanlage aus dem Jahr 1996 erneuert und durch die neue effiziente Schneeerzeuger-Generation ersetzt.
 
Die Pistenkorrektur eliminiert den Engpass zwischen Tomeli-Unterführung und Seeblickstrasse. Das heute bestehende Sicherheitsrisiko durch dieses Engnis wird massiv verringert. Es entschärft diesen «Flaschenhals» und ermöglicht eine gleichmässigere Pistenbreite, was die Buckelbildung verringert, den Gästefluss erheblich verbessert und das Unfallrisiko schmälert. Es handelt sich um einen verhältnismässig bescheidenen Eingriff, welcher das Landschaftsbild unwesentlich beeinträchtigt. Die Arosa Bergbahnen legen Wert auf eine optimale und möglichst schonende Ausführung der Pistenkorrekturen, wie dies in den vorangegangenen Projekten von Geländekorrekturen bereits nachweislich gut gelungen ist (Traxloch, Schlittelbahn, Skilifttrassee, Strohkurve). Die Arbeiten sollen im Sommer 2019 ausgeführt werden.

Situationsplan
Medienmitteilung Bauarbeiten, 26. August 2019

Aktuelle Situation

Um das Bike-Angebot abzurunden, haben sich Arosa Tourismus und die Arosa Bergbahnen AG entschieden, im Raum Hörnli-Express Talstation während der Sommermonate ein temporäres Skill Center analog dem Übungsgelände «Honigland» im Winter zu realisieren und die Nutzung per Baueingabe im Februar 2019 bei der Gemeinde Arosa einzugeben.

Ein Skill Center für Biker bietet eine Übungsplattform mit entsprechenden Anlegerkurven, Wurzel-, Holz- und Steinelementen, welche die Fahrer an die nötige Bike-Technik führen, um anschliessend den Hörnli Trail oder individuelle Touren im Gebiet geniessen zu können. Für den Bau werden nur leichte Erdverschiebungen vorgenommen und keine Betonarbeiten vollzogen. Zusätzliche Elemente werden mit mobilen Einrichtungen zur Verfügung gestellt, welche per Ende Sommersaison jeweils wieder demontiert werden. So zum Beispiel das Förderband, welches im Winter bereits im Honigland beim Prätschli eingesetzt wird oder mobile Holzrampen.

Das Skill Center steht allen Nutzergruppen kostenlos zur Verfügung und wird ausschliesslich während den offiziellen Öffnungszeiten des Hörnli-Express (Sommer 2019: täglich von 29. Juni bis 20. Oktober 2019, jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr) betrieben.

Damit sich die Nutzergruppen entsprechend ausrüsten können, wird bei der Hörnli-Express Talstation zudem eine Bikevermietung und ein Kioskbetrieb angeboten. Auch dieser Betrieb reduziert sich auf die Öffnungszeiten des Hörnli-Express. Das erwartete Leistungsangebot wird innerhalb in der aktuellen Ausgabe der Aroser Zeitung öffentlich ausgeschrieben und ermöglicht so interessierten Betrieben, ein Sommergeschäft aufzubauen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Skill Center Arosa

Der Bike Masterplan Arosa Lenzerheide zeigt auf, dass im Bereich Flowtrails in der Ferienregion Arosa Lenzerheide Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Diese Angebotslücke wird der Hörnli Trail in Arosa schliessen. Sowohl die Trailbauer wie auch andere auswärtige Bike Experten sind sich einig, dass der geplante Hörnli Trail im Alpenraum einzigartig sein wird. Die Länge von knapp 7 km und die topografischen Gegebenheiten sind am Hörnli einmalig und prädestiniert für einen Flowtrail, der von praktisch allen Könner-Stufen, auch für Familien, befahren werden kann.

Bikeprojekte Arosa

Das Projekt Schneesport Erlebniswelt Tschuggen rückt die Vorteile von Arosa als «Skigebiet im Dorf» in Kombination mit der Nachwuchsförderung ins Zentrum. Das Konzept sieht vor, den Zugang zum Schneesport zu erleichtern und das Tschuggengebiet in einem Mehrjahres-Etappenplan zu einem einzigartigen Schneesport-Erlebnisland zu entwickeln und fantasievoll zu inszenieren. Das Tschuggengebiet liegt rund um die Mittelstation, wo ab Sommer 2018 die Bären ihr neues Zuhause vorfinden werden. Die Bergbahnen haben in Absprache mit den Leistungsträgern aus naheliegenden Gründen das Thema Bär für die Inszenierung des Schneesport-Erlebnislandes Tschuggen ausgewählt.

1. Etappe; «Honigland» beim Prätschli (Eröffnung Winter 2017/18)
In Zusammenarbeit mit der auf Tourismusinszenierung spezialisierten Erlebnisplan GmbH erstellen und betreiben die Arosa Bergbahnen AG mit dem «Honigland Prätschli» ab Winter 2017/18 ein kostenloses und öffentlich zugängliches Anfänger- und Kinderland als Einstiegsinsel in den Schneesport. Es soll auch Wiedereinsteiger in den Schneesport ansprechen und begeistern. Nebst einem 45 m langen Förderband und dem Skilift Prätschli wird das Gebiet in ein Honigland mit Bienenstöcken, Wabenliegen, Honigparcours etc. verwandelt. Der erste Honig am Prätschli floss ab 23. Dezember 2017.

Honigland Prätschli

2. Etappe; Skilift Tomeli und Bärensnowpark Ried (Eröffnung Winter 2018/2019)
Die 2. Etappe beinhaltet die Schneesport-Inszenierung der als Bienenhaus gestalteten Bergstation Prätschli mit einer Überleitung zur Talstation des Skilifts Tomeli, wo eine schlafender Bär als Fotopoint-Silouette am Stationsgebäude in der Winterruhe träumt. Der Skilift führt dem Bärengehege entlang zum Tschuggen. Von dort leiten zwei Wegweiser die Gäste zum Bärensnowpark am Skilift Ried. Dort erwartet die jungen Schneesportler zwischen 6 und 12 Jahre auf dem öffentlich zugänglichen und kostenlosen Bärenfunpark vier Abenteuerpisten: auf dem Bachlauf, dem Waldweg, der Felspiste und dem Windfluss erkunden die Kinder mit einfachen Hindernissen verschiedene Routen aus Sicht eines Bären.

Talstation Skilift Tomeli

 

Zur Verbesserung der Schneieffizienz nutzen die Arosa Bergbahnen AG ab November 2018 die Wasserreserven im Grundwassersee Isel. Das Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde Arosa und Arosa Bergbahnen AG hat zum Ziel, bestehende Infrastrukturanlagen zu nutzen und Engpässe zu beseitigen. Das bestehende Grundwasserpumpwerk Isel fördert das Wasser in das heutige Reservoir Promenade. Nach dem Neubau des Reservoirs kann die Gemeinde die Löschwasserreserve im Gebiet Waldpromenade und Innerarosa markant verbessern und eine Sicherheitslücke schliessen. Die Bergbahnen ihrerseits speisen das von der Isel gepumpte Wasser direkt in die bestehende Beschneiungsleitung beim Tomeli in das System ein. Entweder zur direkten Beschneiung der Pisten am Tschuggen oder zur Füllung der Speicher bei der Mittelstation oder im Speichersee. Der Bau der Anlage und die Anpassungen an den bestehenden Anlagen beginnen im Juni 2018. Vor Beginn der Wintersaison 2018/19 erfolgt die Inbetriebsetzung der Anlage.

Die  Vision einer Verbindung der beiden Schneesportgebiete Arosa und Lenzerheide bestand seit den frühen 70er-Jahren. Das Grossprojekt mit dem Bau einer stützenlosen, systemunabhängigen Pendelbahn zwischen Hörnli und Urdenfürggli wurde in einem Sommer in lediglich 8 Monaten realisiert. Die Eröffnung fand am 14. Januar 2014 statt.

Die beiden stilvollen Designkabinen bieten 150 Personen Platz. Mit einer Geschwindigkeit von 12 m/s transportieren sie die Gäste in knapp 5 Minuten in das Partnerskigebiet und zurück.

Das neue Wintersportparadies Arosa Lenzerheide ist mit 43 Transportanlagen und rund 225 Pistenkilometer das grösste zusammenhängende Skigebiet in Graubünden und in den Top Ten der Schweiz.

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