Viadukt Museum Langwies

111 JAHRE LANGWIESER VIADUKT

Das Viadukt Museum Langwies entführt dich in die faszinierende Welt des Langwieser Viadukts – eine spannende Entdeckung für alle, die Geschichte und Technik lieben!
Das Viadukt Museum Langwies befindet sich derzeit in der Saisonpause und öffnet im Sommer 2026 wieder.

Im neuen Viadukt Museum Langwies bewegt man sich nicht nur in originalen Bahnhofsräumen, wie dem Güterschuppen oder dem Bahndienst Magazin, sondern auch in einem der Betonpfeiler des Viadukts selbst. In den einzelnen Museumsräumen werden unterschiedliche kuratorische Schwerpunkte gelegt – von der Bau- und Technikgeschichte des Viadukts, zu frühen Filmzeugnissen, bis hin zur Bedeutung der Chur-Arosa-Linie für den Tourismuswandel. Mit Kurbelkinos, einem Klangraum und partizipativen Polaroid-Stationen werden ausserdem alle Sinne angesprochen. Als Hauptausstellungsstück fungiert der Langwieser Viadukt selbst, der zur Zeit seiner Errichtung gar die grösste und am weitesten gespannte Stahlbeton-Eisenbahnbrücke der Welt war.

Museumsräume

Folgende Stationen erwarten dich im Viadukt Museum Langwies

Warteraum

In dieser Station des Viadukt Museums dreht sich alles um Zeit und Distanz. Seit 1914 wird hier im Warteraum auf den Zug gewartet und dem Ticken der Uhr gelauscht. Durch das originale Schalterfenster lässt sich auch einen Blick in das ehemalige Stationsbüro werfen, wo heute Objekte vom Beruf des Stationsvorstands erzählen. Dieser Teil der Station darf nur beobachtet und nicht betreten werden. Grund dafür ist das Steuerpult, das heute noch in Betrieb ist.

Stationsbüro

Station und Steuer. Wer übernimmt? Die RhB, versteht sich. Im Büro des Stationsvorstands ist das Steuerpult noch immer in Betrieb, daher ist das Betreten streng verboten. Mustere den Raum, in dem Geschichte auf Gegenwart trifft, durch mehrere Fenster vom Warteraum und Schuppen aus und entdecke historische Objekte wie Billette, Fahrpläne und Fotografien, die dir mehr über den Arbeitsalltag, die Passagiere und das Rollmaterial verraten.

Schuppen

In dieser Station des Viadukt Museums liegt der Fokus auf der Geschichte der Bahnline Chur-Arosa und des Langwieser Viadukts sowie auf den Menschen, die dieses grosse Werk ermöglichten. Hier sind neben technischen Plänen, Fotos vom Bau und originalen Exponaten auch Materialien ausgestellt, die eng mit dem Bau des Langwieser Viadukts verbunden sind. Früher diente der Güterschuppen als vorübergehender Lagerraum für Waren und Gepäckstücke.

Magazin

In dieser Station des Viadukt Museums erinnert ein originales Regal des ehemaligen Bahndienst-Magazins an die sortierte Ordnung des bahninternen Materials. Heute werden hier aber nicht nur Werkzeuge und Schrauben, sondern im Sinne eines Kabinetts auch spezielle Exponate, Einblicke in den Streckenunterhalt sowie künstlerische und literarische Werke zum Viadukt gezeigt. Flankiert wird das Regal von Polaroid-Fotografien von Einheimischen und Gästen, die den Langwieser Viadukt aus unterschiedlichen Perspektiven eingefangen haben, einem Kino mit historischen Filmaufnahmen und einem DIY-Raum («Do it yourself»), in welchem Standbilder in Bewegung gesetzt werden.

Pfeiler

In dieser Station des Viadukt Museums werden alle Sinne angesprochen. Der begehbare Gruppenpfeiler ist mächtiger als die anderen Pfeiler der Seitenöffnungen und steht in der Konstruktion an der gleichen Stelle wie das Widerlager am gegenüberliegenden Hang. Hier stabilisiert er den Zufahrtsviadukt auf der Langwieser Seite und nimmt die einwirkenden Horizontalkräfte auf. Betritt man den dunklen Raum, spürt, riecht, hört und sieht man die Brücke auf eine völlig neue Weise.

Gleichrichter

Bei dieser Station des Viadukt Museums wird die Fassade des ehemaligen Gleichrichtergebäudes in Szene gesetzt. Um 1930 fungierte das Gebäude als Teil der Stromversorgungs-Verstärkung der Arosabahn. Heute ist auf jenem bedeutenden Gleichrichtergebäude die geometrische Negativform des Langwieser Viadukts zu erkennen. Geht man zur Rückseite des Hauses, wartet ein besonderer Anblick, denn von da aus lässt sich die gemalte Negativform der Konstruktion mit dem echten Langwieser Viadukt vergleichen.

Wichtige Hinweise zum Viadukt Museum

  • geöffnet
  • geschlossen
  • in Vorbereitung
Letzte Aktualisierung: 20.01.2026, 00:48

Das Viadukt Museum Langwies befindet sich derzeit in der Saisonpause und öffnet im Sommer 2026 wieder.

Das Museum befindet sich direkt beim Bahnhof Langwies. Wir empfehlen die Anreise mit dem Zug. Mit der Arosa Card ist die Zugfahrt mit der Rhätischen Bahn zwischen Lüen und Arosa vom 11. Juni bis 23. Oktober 2025 kostenlos. Du musst mit dem Auto anreisen? In Langwies gibt es nur begrenzt öffentliche Parkplätze und diejenigen beim Bahnhof Langwies sind oft besetzt. Wir empfehlen deshalb, das Auto in Arosa zu parken und mit dem Zug von Arosa nach Langwies zu reisen. Als Highlight überquerst du damit den Langwieser Viadukt – ein spektakuläres Erlebnis und die beste Art, sich auf das Viadukt Museum Langwies einzustimmen. Wenn du wandernd von Litzirüti her zum Museum reist, so gehst du vielleicht bereits an einigen Museumsstationen (Stationen Pfeiler und Magazin) vorbei, bevor du an die Infostelle des Museums gelangst. Gerne darfst du die Stationen schon besuchen, sofern du danach an der Infostelle dein Ticket löst oder deine Arosa Card zeigst.

Es lohnt sich jedoch, zuerst bei der Infostelle vorbeizuschauen. Da kannst du nämlich wichtige Hinweise und Informationen zum Museumsbesuch beziehen – ausserdem wartet da auf die jüngsten Viaduktfans ein tolles Büchlein, das sie durch den Museumsbesuch begleitet, mit Rätsel- und Ausmal-Spass. Ein allgemeiner Tipp zum Betonpfeiler: Achte für ein ganz besonderes Erlebnis auf die Uhrzeit und gehe dann in den Pfeiler, wenn ein Zug über den Langwieser Viadukt fährt, jeweils um etwa 10 vor und 3 nach, zu jeder Stunde. Wichtig: Es handelt sich dabei um einen begehbaren Pfeiler des Viadukts. Den Viadukt selbst zu betreten, ist streng verboten.

Reguläre Eintrittspreise: CHF 10.00 für Erwachsene, CHF 5 für Jugendliche, kostenlos für Kinder bis 6J. Mit der Arosa Card ist der Eintritt kostenlos. Tickets können an der Infotheke des Museums bezogen werden. Wenn die Infotheke nicht besetzt ist, können Tickets per Twint-Code am Fensterladen der Infotheke bezahlt werden. Wenn du eine Arosa Card hast, bitten wir dich, diese nachträglich – sobald die Infostelle wieder besetzt ist – an der Infostelle zu zeigen. Das Viadukt Museum Langwies ist für alle Altersgruppen geeignet.

Das Viadukt Museum Langwies bespielt Räumlichkeiten der RhB rund um den Bahnhof Langwies. Der Bahnhof Langwies ist aktuell noch nicht barrierefrei, wodurch das Museum leider keine Barrierefreiheit gewährleisten kann. Aktuell barrierefrei ist die Fassadenmalerei von Station 1 Gleichrichter, sowie Station 2 Warteraum mit Blick in das Stationsbüro. Station 3 Schuppen ist über eine Rampe besuchbar. Zu Station 4 Magazin führt ein ungeteertes Wegstück (ca. 2min), das bei aktivem Holzverlad von kleinteiligem Restholz belegt sein kann. Weiter zu Station 5 Pfeiler führt ein nicht geteerter Wanderweg (ca. 5min), der Trittsicherheit bedingt. Für das Betreten des Pfeilers muss ein Treppentritt überwunden werden. Bei aktivem Holzverlad auf dem Nebengleis wird der Weg zu Station 4 Magazin und Station 5 Pfeiler kurzzeitig umgeleitet (Fussweg von ca. 15 Minuten, teilweise nicht asphaltiert, mit Anstieg und Abstieg). Für Vorabklärungen betr. Barrierefreiheit können Sie sich jederzeit bei uns telefonisch melden unter +41 77 536 68 81.

Für Personen mit speziellen Bedürfnissen können an der Infotheke folgende Hilfsmaterialien abgeholt werden: Broschüre mit vergrössertem Ausstellungstext, Vergrösserungslupen, Gehörschutz für Erwachsene und Kinder, Fidget Toys.

Aktuell sind die Ausstellungstexte nur in Deutscher Sprache verfügbar. Übersetzungen ins Französische, Italienische und Englische werden in Kürze angeboten. 

Bitte beachte folgende Hinweise für einen sicheren Besuch:

  • Darf man den Langwieser Viadukt zu Fuss begehen? Nein, das Betreten des Langwieser Viadukts ist strikte untersagt. Die Züge der Rhätischen Bahn fahren in unregelmässigem Takt über den Viadukt. Bei Zuwiderhandlung besteht akute Lebensgefahr.
  • Eltern, Begleitpersonen und Gruppenleitende tragen die Aufsichtspflicht über Kinder und Jugendliche.
  • Bei aktivem Holzverlad auf dem Nebengleis wird der Weg zu Station 4 Magazin und Station 5 Pfeiler umgeleitet (Fussweg von 10–15 Minuten, teilweise nicht asphaltiert, mit Anstieg und Abstieg).
  • Das Betreten des Geländes und der einzelnen Museums-Stationen erfolgt auf eigene Gefahr.

Das Viadukt Museum Langwies übernimmt keine Haftung für:

  • Unfälle oder Schäden, die durch das unerlaubte Betreten des Langwieser Viadukts oder den Aufenthalt in unmittelbarer Gleisnähe entstehen
  • Personen- oder Sachschäden, die durch unsachgemässe Nutzung der Räumlichkeiten, Ausstellungsgegenstände oder Einrichtungen entstehen
  • den Verlust, Diebstahl oder die Beschädigung persönlicher Gegenstände

Mit dem Besuch des Viadukt Museums Langwies erkennst du die Sicherheitshinweise und den Haftungsausschluss als verbindlich an.

Wir bieten zwischen dem 16. Juli und 15. November 2025 spezifische Angebote für Gruppen an, u.a. in Form von Führungen und thematischen Begehungen mit unterschiedlichen Expert*innen. 

Preise:

  • Spontane, begleitete Rundgänge * à 30 min für 1-5 Personen mit einem Museumsguide, pro Person CHF 20, exkl. Eintritt.
  • Gruppenführungen à 45-60 min für 5-10 Personen mit einem Museumsguide, pauschal CHF 100, exkl. Eintritt.
  • Gruppenführungen à 60 min für 10-20 Personen mit einem Museumsguide, pauschal CHF 150, exkl. Eintritt.
  • Gruppenführungen à 60-75 min für 20-40 Personen mit zwei Museumsguide, pauschal CHF 300, exkl. Eintritt.

Kontaktiere uns per Mail, damit wir Ihnen ein passendes Angebot zusammenstellen können: viadukt@arosa.swiss

 

Künstlerische Leitung Dr. phil. Carla Gabrí
Bauleitung Hitsch Sprecher 
Recherchen, Texte, Bilder Silvia Conzett
Szenografie glisglis Szenografie
Grafik Resort Studio
Ausstellungsbau Schreinerei Christian Sprecher
Elektroplanung Dario Neuhäusler
Systemtechnik Rochus Caluori
Archivrecherche Gion Caprez
Korrektorat Jäger Übersetzungen & Lektorate
Projektassistenz Gianna Turra, Oliver Rutz
Projektträgerschaft Arosa Tourismus, Arosa Kultur, Gemeinde Arosa

PRESSE

Das Viadkut Museum in den Medien.

Artikel in der Aroser Zeitung

Feedback und Eindrücke

Aus dem Gästebuch

«Tolles Museum; sehr informativ, interessant und spannend für Vater und Kinder! Hat sich absolut gelohnt, und wir können es nur weiterempfehlen.»

«Das Museum ist sehr gut ausgedacht und umgesetzt. Wir gratulieren und danken!»

«Spannend gemacht, Kompliment! Fands toll die verschiedenen Orte und wirklich eindrücklich im Brückenpfeiler zu sein bei durchfahrendem Zug.»

«Das Museum ist sehr interessant und informativ. Die persönliche Betreuung ist hervorragend. Hier kann man nur staunen. Danke – auch für die Lupe! Perfekt.»





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