Erster Tourismusgipfel in Lenzerheide verspricht engere Zusammenarbeit

5 February 2020
Die Lenzerheide Marketing und Support AG (LMS AG) hat Ende Januar 2020 erstmals alle Gemeindevorstände der Ferienregion Lenzerheide zu einem Tourismusgipfel eingeladen. Beim gemeinsamen Austausch wurde nach einer Standortdefinition der touristischen Aktivitäten der letzten Jahre auch das weitere Vorgehen für künftige Schlüsselprojekte definiert. Der Tourismusgipfel Lenzerheide soll künftig in regelmässigen Abständen stattfinden.
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Marlen Schwarz
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Die Ferienregion Lenzerheide, mit den drei politischen Gemeinden Vaz/Obervaz, Churwalden und Lantsch/Lenz, gehört seit rund zehn Jahren zu den aufstrebenden Tourismusdestinationen des Kantons Graubünden. Mit der Grosseventstrategie, der klaren Positionierung über die Geschäftsfelder Alpiner Schneesport, Bike, Nordic und Familien, sowie den dazugehörigen Investitionen hat die Destination in den letzten Jahren ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum erreicht. Die LMS AG nahm ihr 10-Jahre-Jubiläum zum Anlass, die grössten Geldgeber der Tourismusregion an einen Tisch zu bringen und die weitere Zukunft der Ferienregion Lenzerheide gemeinsam zu besprechen.

Das «magische Dreieck»
Nach der Einführung durch Verwaltungsratspräsident Ernst «Aschi» Wyrsch führte Bruno Fläcklin, Geschäftsführer der LMS AG, durch den spannenden Nachmittag. «Die Entwicklung der Destination sowie der einzelnen Ferienorte in den letzten zehn Jahren beurteile ich als gewinnbringend, wertschöpfungsorientiert und nachhaltig. Jede der drei Tourismusgemeinden hat seine Positionierung und Aufgabe gefunden», ist Bruno Fläcklin überzeugt. Nun gelte es, diese Positionierung zu stärken, auszubauen und gewinnbringend im Markt einzusetzen. 

Das «magische Dreieck», welche die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, den Bergbahnen und der Destinationsmarketingorganisation darstellt, eine klare Destinationsstrategie und die Menschen, welche zusammen die Visionen umsetzen wollen, bezeichnet Bruno Fläcklin als die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Destinationsentwicklung. In der Stabilität des «magischen Dreiecks» sieht die LMS AG das grösste Potential für die Zukunftsgestaltung.

Gemeinsame Arbeitsgruppe eingesetzt
In der langen und intensiven Diskussion zwischen den Gemeindevorständen und der LMS AG hat sich herausgestellt, dass zwei Punkte für eine schnelle Lösung der anstehenden Fragen essentiell sind: Zum einen die Tourismusfinanzierung mit dem neuen Tourismusgesetz, zum anderen die Definition des Leistungsauftrages zwischen den Gemeinden und der LMS AG. Daneben wurden drei spezifische Projekte definiert, welche schnellstmöglich angegangen werden müssen: Die Aufteilung der anstehenden Tourismuskosten nach einem fixen Verteiler unter den Gemeinden, die Eröffnung eines gemeinsamen Fonds für Eventunterstützung, sowie die Kontrolle und Führung der neuen Destinationsentwicklungsstrategie.

Für die Umsetzung der definierten Aufgaben und Projekte haben sich die beteiligten Partner entschieden, eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Parteien einzusetzen. Diese Arbeitsgruppe wird in einer ersten Phase den neuen Leistungsauftrag an die LMS AG, sowie die dazugehörigen finanziellen Auswirkungen definieren. Diese Grundlage soll bis Ende Juni 2020 erarbeitet werden, damit die weiteren Punkte ebenfalls zeitnah diskutiert werden können.

Regelmässiger Austausch am Tourismusgipfel
Die Gemeindevorstände sowie die LMS AG zeigten sich erfreut über das Resultat des intensiven und spannenden Nachmittags. Alle sind überzeugt, dass ein Zusammenkommen aller Exekutiven mit der LMS AG und künftig auch der LBB AG viel zum gemeinsamen Verständnis beitragen kann. Aus diesem Grund soll der Tourismusgipfel künftig in regelmässigen Abständen stattfinden. Situativ soll der Kreis mit weiteren Partnern der Region ergänzt werden.